Das Nonplusultra in der Schadenbearbeitung.
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GESCHICHTE

Ähnlich wie in vielen anderen europäischen Küstenländern hat sich auch in Deutschland ein eigenes Seeversicherungssystem entwickelt, dessen Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen, als die Schiffe der Hanse in den Gewässern Nordeuropas kreuzten. Schon bald war in jenen Zeiten der Transport von wertvollen Gütern und Rohstoffen gefragt, welcher den Kaufleuten gute Erträge versprach, obwohl die Schiffe damals Wind und Wetter viel stärker ausgeliefert waren.

Man war sich der Gefahren, denen diese Transporte ausgesetzt waren, bewusst und begann, Systeme der Haftbarhaltung zu entwickeln. Das Risiko wurde aufgeteilt und wenn tatsächlich eine erfolgversprechende Reise unerwartet im Desaster endete, hatte nicht nur einer den finanziellen Schaden zu tragen, sondern alle Beteiligten.

Im Laufe der Zeit trug die Erfahrung dazu bei, dass die Systeme verfeinert wurden. Man ging von der früheren Praxis ab, ein Schiff durch einen Kredit zu finanzieren, der nach einer erfolgreichen Reise komplett - mit einem kräftigen Zinsaufschlag - zurückzuzahlen war.

Stattdessen war es nun so, dass ein Kaufmann finanzielle Deckung für bestimmte, genau definierte Risiken einer Reise garantierte - gegen die Zahlung einer sogenannten Prämie, die vorab fällig war. Die Seeversicherung war geboren.

In Deutschland kann diese Entwicklung anhand von alten Dokumenten bis in die Mitte des 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden.